Reglement für den 11. Kart Champions Cup
und allgemeine Teilnahmebedingungen


Ausgabe 11 - ( Stand 01.10.2009 )

1 Allgemeine Teilnahmebedingungen

1.1 Allgemeines zum KCC

1.1.1 Startgeld

Der Teilnehmer hat vor Turnierbeginn das Startgeld zu zahlen. Eine Rückerstattung des Startgeldes ist nicht möglich. Der Teilnehmer kann nur teilnehmen wenn er die Haftungsausschlusserklärung unterschrieben hat oder das Online-Anmeldeformular ausgefüllt hat. Das Anmeldeformular ist unter folgender Internetadresse zu finden: http://anmeldung.kartweb.de Der Teilnehmer kann sich entscheiden die ersten 5 Rennen und/oder die letzten 5 Rennen (jeweils 90,-EURO) des Turniers, oder alle 10 Rennen (150,- EURO ) anzuzahlen. Die Anzahlung der ersten bzw. letzten 5 Saison-Rennen berechtigt nur entweder zur Teilnahme der ersten bzw. letzten 5 Kart-Rennen der Saison. Werden alle Rennen angezahlt berechtigt dies für die Teilnahme an allen 10 Rennen. Die Trailnahme an den ersten bzw. letzten 5 Saisonrennen kann nur schriftlich/email bei der Rennleitung beantragt werden. Die Bahnmiete ( pro Teilnehmer und Kart ) ist für die Rennen mit dem Startgeld bereits zur 3/7 bezahlt.  Pro Rennen an dem der Teilnehmer mitmachen möchte, muss der Teilnehmer 15,- EUR an die Rennleitung zahlen. Rennen besteht aus ca. 10Minuten Qualifying und ca. 20 Minuten Rennen. Überschüsse aus der Rennkasse werden nach Ende der Saison an die Teilnehmer zurückgezahlt. Jeder Teilnehmer hat Anspruch auf die anteilige Rückerstattung der Überschüsse. Die Höhe der Rückzahlung richtet sich nach der Anzahl teilgenommener Rennen und liegt in der Regel zwischen 1,- und 5,- Euro pro teilgenommenen Rennen.

1.1.2 Startgeld - Rabatt

Ein Rabatt ist nicht mehr vorgesehen.

1.2 Haftungsausschluß

Mit der Teilnahme am Kart Champions Cup erkennt der Teilnehmer die Teilnahmebedingungen und das Reglement für den Kart Champions Cup an. Der Teilnehmer ist damit einverstanden, dass...

1.3 Gastfahrer

Die Teilnahme als Gastfahrer kann nur nach vorheriger Genehmigung der Rennleitung stattfinden da unter Umständen keine Cockpits mehr frei sind. Als Gastfahrer sollte man sich mind. zwei Tage telefonisch bei der Rennleitung anmelden.
NEU: Das Startgeld für Gastfahrer beträgt 37,- Euro und berechtigt zur Teilnahme an einem Rennen. Rückerstattungen und Ausschüttung von Überschüssen aus der Clubkasse sind für Gastfahrer nicht vorgesehen. Die einmalige Teilnahme als Gastfahrer berechtig nicht zu weiteren Teilnahmen. Der Gastfahrer hat sich im übrigen an die Fairnessregeln und an das KCC-Reglement zu halten. Die Rennleitung kann bei Verstößen gegen das Reglement den Gastfahrer von weiteren Teilnahmen am Kart Champions Cup ausschließen. Sollte ein Gastfahrer unangemeldet zum Rennen erscheinen kann er unter umständen nur wenn noch Cockpits verfügbar sind mitfahren. Es besteht jedoch kein Anspruch auf die Teilnahme. Ebenso besteht kein Anspruch auf Punktevergabe sowie die Eintragung des Ergebnisses im Gesamtklassement, Tabelle, Statistik und den Bestenlisten. Der Gastfahrer muss mit den internationalen Motorsport-Flaggenzeichen vertraut sein.

1.3.1 Gastfahrer und Stammfahrer

Gastfahrer werden i.d.R. von Stammfahrern zu Rennen eingeladen. Ein Teilnehmer der einen Gastfahrer zu einem KCC-Rennen mitbringt, hat dafür zu sorgen, dass der Gastfahrer sich an das Regelement hält und hat ihn entsprechend über Bahnregeln, Flaggensignale und Fairnessregeln aufzuklären.

1.4 Wanderpokal

Die drei ersten Fahrer eines Rennens erhalten einen Wanderpokal den sie bis zum nächsten Rennen behalten können. Zum nächsten Rennen muss der Pokal wieder mitgebracht werden oder wenn der Pokalgewinner nicht selbst erscheinen kann; ihn ein anderer Pilot mitbringen. Die Verantwortung liegt in jedem Fall beim Pokalgewinner den Wanderpokal zum nächsten Rennen wieder zur Verfügung zu stellen. Sollte der Pokal beim nächsten Rennen nicht zur Verfügung stehen, so werden dem Teilnehmer 3 Punkte abgezogen. Die Bringschuld ist damit nicht erloschen sondern Verlängert sich um ein weiteres Rennen. Sollte der Pokal dann wieder nicht zur Verfügung stehen, so werden dem Teilnehmer weitere 3 Punkte abgezogen, u.s.w.
Beim letzten Rennen der Saison, erhalten die Gewinner dieses Rennens keinen Wanderpokal. Stattdessen die drei erstplatzierten in der KCC-Gesamtwertung. Gastfahrer erhalten keinen Wanderpokal. Der Pokal verbleibt dann bis zum nächsten Rennen bei der Rennleitung.

1.5 Termine

Die Renntermine werden vor Saisonbeginn im Internet unter der Adresse: http://www.kartweb.de/ bekannt gegeben. Terminänderungen werden rechtzeitig per E-Mail angekündigt. Ein Woche vor den Rennen wird eine Bestätigung über den endgültigen Austragungsort und der genauen Startzeit per Email an alle Teilnehmer versendet. Der Regelrenntag ist der erste Donnerstag im Monat. Durch Feiertage / Bahnverfügbarkeit / lange Anreisezeit kann das Rennen an einem anderen Wochentag stattfinden.

1.6 Startzeit

Die Regelstartzeit für die Rennveranstaltung (erstes Qualifying) ist 19:00 Uhr. Es kann jedoch, je nach Kartbahn und Bahnverfügbarkeit, auch zwischen 18:00 Uhr und 19:30 Uhr gestartet werden. 30 Minuten vor Beginn der ersten Qualifing-Session muss sich jeder Teilnehmer auf der Kartbahn zum Briefing einfinden.
Rennen am Samstag/Sonntag werden zwischen 11:00 Uhr und 13:00 Uhr gestartet.

1.7 Streichung eines Rennens

Die Rennleitung kann ein oder mehrere Rennen aus dem Rennkalender ersatzlos streichen. In diesem Fall bekommt jeder Teilnehmer seine anteilige Anzahlung für diese/s Rennen gutgeschrieben und am Ende der Saison wieder ausgezahlt.

1.8 Nennung und Absage eines Rennens

zur Zeit nicht vorgesehen...

2 Reglement , Turnier- und Rennablauf

2.1 Rennablauf

Der Kart Champions Cup wird i.d.R. in dem Format gefahren: 10 Minuten Qualifying 20 Minuten Rennen

2.1.1 Qualifikation

Jeder Teilnehmer hat vor Rennbeginn die Möglichkeit ein 10 minütiges Qualifying zu fahren. Die beste gefahrene Rundenzeit eines Teilnehmers bestimmt die Startposition für das Rennen. Sollten zwei oder mehr Fahrer die gleiche Rundenzeit gefahren haben so wird der Fahrer die diese Zeit zuerst gefahren ist bevorteilt.

2.1.2 Ablauf der Qualifikation

Während der Qualifikation kann ein Fahrer beliebig viele gezeitete Runden fahren, wobei die beste Rundenzeit die Startposition in der Start-Aufstellung bestimmt. Die beste gefahrene Rundenzeit von allen gefahrenen  Teilnehmern berechtigt das Rennen von der ersten Start-Position (Pole Position) zu starten. Die zweitbeste Rundenzeit berechtigt das Rennen von Position zwei zu starten u.s.w. Das Ende der Qualifikation wird von den Streckenposten/Bahnbetreibern signalisiert. Wenn ein Fahrer aus technischen, oder anderen Gründen keine gezeitete Runde vorweisen kann, beispielsweise durch Streichung der Qualifying-Zeit, so gilt er als 'nicht qualifiziert'. Dieser Fahrer kann am Rennen teilnehmen, muss jedoch vom letzten Platz in der Startaufstellung ins Rennen gehen.

2.1.3 Mehrere Qualifying-Sessions

Es werden grundsätzlich zwei Qualifying-Sessions gefahren. Hierbei werden die antretenden Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt. Sollten mehr Fahrer angetreten sein als Karts zu Verfügung stehen  bzw. gleichzeitig auf der Strecke fahren können, so kann das Qualifying in drei oder mehr Qualifying-Sessions gefahren werden. Die Rennleitung kann bei zu geringer Teilnahme entscheiden, dass in nur einer Qualifying-Session gefahren wird.

2.1.4 Aufteilen der Piloten zu den Qualifying-Session

Sollten mehrere Qualifying-Sessions gefahren werden, können die teilnehmenden Piloten zufällig den einzelnen Sessions zugeteilt/gelost werden. Sollten nicht alle Piloten zum Briefing erscheinen, so kann die Rennleitung ggf. die Piloten in die erste bzw. zweite Qualifying-Session einteilen. In diesem Fall wird von der Rennleitung versucht jeden Piloten bei jedem Rennen abwechselnd in die entweder erste oder zweite Qualifying-Session einzuteilen. Wenn ein Teilnehmer an allen Rennen teilnimmt so soll er nach Möglichkeit die Hälfte seiner Qualifyings in der ersten bzw. zweiten Session absolviert haben. Gastfahrer oder Fahrer mit Gastfahrerstatus haben keinen Anspruch auf die Aufteilung nach dieser Regelung. Beim ersten Saisonrennen starten die Besten Fahrer aus dem Endklassement der vorangegangenen Saison in der ersten Qualifying-Session.

2.1.5 Wahl der Karts

Die Zuordnung der Karts zu den Fahrern wird vom Bahnbetreiber zufällig festgelegt. Dies gilt sowohl für das Rennen als auch für das Qualifying. Kein Fahrer hat Anspruch auf ein bestimmtes Kart. Kein Fahrer kann sich weder vor dem Rennen, noch vor dem Qualifying ein Kart aussuchen. Sollte festgestellt werden, dass ein Fahrer Einfluss auf die Wahl der Karts, Startnummern oder Transpondern ausübt, kann die Rennleitung ihn disqualifizieren, was den Verlust der im Rennen erzielten Punkte nach sich ziehen kann.

2.1.6 Tausch der Karts

Sollte ein Fahrer während des Qualifying/Rennens feststellen das ein Kart einen ein erhebliches Leistungsdefizit/Defekt aufweist, so kann er dieses während des Rennens/Qualifying tauschen. Dieser Anspruch gilt nur wenn ihm der Bahnbetreiber ein anderes Kart zur Verfügung stellen kann. In dem ihm vor dem Rennen/Qualifying zugeteilten Kart muss der Fahrer jedoch zunächst das Qualifying/Rennen starten. Nur die Rennleitung kann dem Bahnbetreiber empfehlen ein oder mehrere Karts gegen andere Karts auszutauschen wenn ein Kart einen defekt oder ein erhebliches Leistungsdefizit aufweist. Dieses kann jedoch nur durchgeführt werden, wenn der Bahnbetreiber ein oder mehrere andere Karts zur Verfügung stellen kann.

2.2 Rennen - allgemein

Die Fahrer haben den Weisungen der Bahnbetreiber und den Streckenposten Folgezuleisten. Der Teilnehmer ist mit den internationalen Motorsport-Flaggenzeichen vertraut. Den Weisungen der Rennleitung ist Folgezuleisten. Grundsätzlich wird das Rennen in zwei Renn-Läufen gefahren. (Sog. A-Finale und B-Finale) Sollten hierbei für die einzelnen Rennläufe nicht genügend Karts zur Verfügung stehen, bzw. gleichzeitig auf der Strecke fahren können, so kann das Rennen in mehr Finalläufen (A-Finale, B/C-Finale) gefahren werden. Die Rennleitung kann bei zu geringer Teilnehmerzahl entscheiden das nur ein Rennlauf gefahren wird.

2.2.1 Flaggenzeichen

Jeder Teilnehmer muss mit den internationalen Motorsport-Flaggenzeichen vertraut sein. Gastfahrer müssen sich vor dem Rennen über Art und Bedeutung der Flaggensignale informieren. Den beim Qualifying und Rennen gezeigten Flaggensignalen sind unbedingt folge zu leisten. Nichtbeachtung von Flaggenzeichen siehePunkt 2.6.4

2.2.2 Aufteilung der Piloten bei mehreren Finalläufen

Sollte das Rennen in mehreren Finalläufen gefahren werden, so werden die Teilenehmer  gleichmäßig über alle Final-Rennen verteilt.  Bei zwei Läufen ( A-Finale  und B-Fianle) und ungerader Teilnehmerzahl, fährt im A-Finale immer ein Fahrer mehr als im B- Finale. Ebenso wird bei drei Finalläufen vorgegangen.

2.2.3 Aufteilung bei drei Finalläufen, Beispiel:

16 Tln. -  A:6  B:5  C:5
17 Tln. -  A:6  B:6  C:5
18 Tln. -  A:6  B:6  C:6
19 Tln. -  A:7  B:6  C:6
20 Tln. -  A:7  B:7  C:6
21 Tln. -  A:7  B:7  C:7
22 Tln. -  A:8  B:7  C:7
23 Tln. -  A:8  B:8  C:7
24 Tln. -  A:8  B:8  C:8
25 Tln. -  A:9  B:8  C:8

2.3 Renn-Start

Es wird grundsätzlich mit stehendem Start gestartet. Nur der Bahnbetreiber oder die Rennleitung kann statt stehendem Start einen fliegenden Start, mit oder ohne Pace-Kart bestimmen wenn aus Sicherheitsgründen oder spezielle Gegebenheiten eine stehenden Start nicht zulassen. Der Rennstart wird mit Startampel und/oder Flaggenzeichen signalisiert. Da die Signalisierung eines Rennstarts von den Bahnbetreibern tlw. unterschiedlich gehandhabt wird, muss sich der Teilnehmer vor dem Rennen beim Bahnbetreiber über die genaue Startprozedur informieren.

2.3.1 Stehender Start ( Grand Prix Start )

keine Information vorhanden

2.3.2 Fliegender Start mit Pace-Kart

Bei dieser Variante wird eine Einführungsrunde hinter dem Pace-Kart gefahren. Dem Pace-Kart sowie nachfolgenden Karts ist zügig zu folgen. Bis zur Überquerung der Startlinie herrscht absolutes Überholverbot. Erst wenn man die Startlinie erneut überquert hat (eine Runde) darf man überholen.

2.3.3 Fliegender Start ohne Pace-Kart

Bei dieser Variante führt statt dem Pace-Kart der Pole-Setter das Feld durch die Einführungsrunde. Dem Pole-Kart sowie nachfolgenden Karts ist zügig zu folgen. Bis zur Überquerung der Startlinie herrscht absolutes Überholverbot. Erst wenn man die Startlinie erneut überquert hat (eine Runde) darf man überholen. Der Pole-Setter fährt die Einführungsrunde mit mäßigem Tempo. Er hat darauf zu achten, dass das Fahrerfeld zusammenbleibt und besonders auch die hinteren Karts folgen können.

2.3.4 Renn-Fehl-Start

Sollte ein Früh-, Fehlstart eines Piloten bei noch nicht freigegebenen Rennen festgestellt werden, so kann der Pilot, wenn er sich durch den Früh-/Fehlstart einen objektiven Vorteil verschafft hat nach dem Rennen disqualifiziert werden. Siehe hierzu Punkt 2.6

2.4 Hoffnungslauf (HL)

Nach dem Abschluss der regulären Rennläufe kann ein sog. Hoffnungslauf gefahren werden. Wo und wann ein solches zusätzliches Rennen stattfindet, wird von der Rennleitung im Vorfeld bekannt gegeben. Nach einer Pause von mindestens 30 Minuten nach dem A-Finale werden zwei Hoffnungsläufe von jeweils 15 Minuten gefahren. Die Kosten für den Hoffnungslauf liegen zwischen 15,- und 25,- EUR. Die Teilnahme am Hoffnungslauf ist freiwillig.

2.4.1 Startaufstellung für den Hoffnungslauf

Die Startaufstellung für den Hoffnungslauf wird nicht durch eine Qualifikation ermittelt, sondern aus den Rennergebnissen der vorangegangenen regulären Rannläufe (A- und B-Finale) ermittelt. Bei (i.d.R.) zwei Hoffnungsläufen (HL1 & HL2) ergibt sich die Startaufstellung wie folgt. Der letzte Fahrer des B-Finales startet von der Pole Position des ersten Hoffnungslaufes. Der vorletzte Fahrer des B-Finales startet von der Pole Position des zweiten Hoffnungslaufes. Der drittletzte Fahrer des B-Finales startet von der Position zwei des ersten Hoffnungslaufes. Alle weiteren Fahrer reihen sich nach diesem Muster in die Startaufstellung ein, so dass der Gewinner des A-Finales als letzter des zweiten Hoffnungslaufs startet. (Bei ungerader Teilnehmerzahl als letzter des ersten Hoffnungslaufs.)

2.5 Gewicht des Piloten

Das Gewicht eines Fahrers darf inkl. Helm und Rennbekleidung 75 kg NICHT unterschreiten. Gewichtsproben können vor und/oder nach dem Rennen/Qualifying stichprobenartig vorgenommen werden. Die Gewichtsmessung wird immer mit Helm und Rennbekleidung durchgeführt. Sollte vor/nach einem Qualifying festgestellt werden, dass ein Fahrer das Gewichts-Limit von 75kg unterschreit, so wird die von dem Piloten erzielte Qualifying-Zeit gestrichen. Sollte vor/nach einem Rennen festgestellt werden, dass ein Fahrer das Limit von 75kg unterschreit so wird dem Piloten das erzielte Rennergebnis aberkannt und er als letzter des Rennens gewertet. Jeder Fahrer hat selber Sorge dafür zu tragen, dass er das Gewichtslimit von 75kg nicht unterschreitet.
NEU:Gewichtsveränderungen an den Karts sind generell nicht vorgesehen. Der Teilnehmer kann sich ggf. mit einer Sport-Gewichtsweste, o.ä ausstatten um das Gewichtslimit zu überschreiten. Wenn der Bahnbetreiber es zulässt kann eine Gewichtsanpassung (Ballastgewicht) am Kart erfolgen. Auf einigen Kartbahnen bietet der Bahnbetreiben nicht die Möglichkeit Gewichtsveränderungen am Kart vorzunehmen. Daher hat jeder Fahrer sich bei dem Bahnbetreiber rechtzeitig im Vorfeld darüber zu informieren, ob eine Gewichstveränderung am Kart möglich ist oder nicht, falls dieser Fahrer von der 75kg-Regelung betroffen sein sollte.

2.5.1 Gewichtsveränderungen am Kart

Ein Fahrer kann das ihm zugeteilte Kart mit Ballastgewicht bestücken lassen. Der Fahrer muss zusammen mit dem Bahnpersonal dafür sorgen, dass das Kart mit dem auf den jeweiligen Strecken verwendeten Gewichtsystemen ordnungsgemäß und sicher bestückt wird und ist nach der jeweiligen Session (Qualifying, Rennen) dafür verantwortlich, dass das Gewicht wieder entfernt wird. Vergisst der Fahrer sein Ballastgewicht wieder zu entfernen, so kann der Fahrer nach dem Rennen disqualifiziert werden, was den Verlust der im Rennen erzielten Punkte nach sich ziehen kann.

2.5.2 Zusatzgewicht

Ein Fahrer hat die Wahl sein Gewicht durch Bekleidung oder Gewichtsweste o.ä. anzupassen oder das ihm zugeteilte Kart mit Ballastgewicht zu bestücken. Wenn ein Fahrer sich für letzteres entscheidet um das Gewichtslimit zu überschreiten  so wird das Gewichtslimit um 5kg auf 80kg erhöht. Dies gilt nicht, wenn der Fahrer durch eine Gewichtsweste o.ä. das Limit erhöht.

2.6 Disqualifikation

Sollte ein Fahrer nachhaltig gegen die Fairnessregeln verstoßen, durch unsportliches Verhalten Rennen oder Turnier beeinflussen, oder das Reglement des KCC missachten, so kann er von der Rennleitung unmittelbar nach dem Rennen oder auch zu einem späteren Zeitpunkt disqualifiziert werden. Sollte ein Fahrer das Rennen nicht beenden oder vom Bahnbetreiber disqualifiziert werden bzw. nicht durch die Zielflagge abgewinkt werdenso wird er als letzter des Rennens gewertet. Eine Disqualifizierung hat in jedem Fall den Verlust von sämtlich im Rennen erzielten Punkten zufolge und die Aberkennung des Erzielten Platzes. Der Fahrer wird als letzter des Rennes gewertet. Werden hierbei A-und B/C-Finale gefahren, so wird er als letzter des B/C-Finales gewertet.

2.1 Maßnahmen bei Disqualifikation

Die Maßnahme der Disqualifikation richtet sich nach Art und Umfang und liegt im Ermessen der Rennleitung und des/der Rennkommissars/Rennkommissare In der Regel werden bei einer ausgesprochenen Disqualifikation die erzielten Punkte und der belegte Platz im Rennen gestrichen/aberkannt. Ein Teilnehmer kann bei der Rennleitung oder der Rennkommission (Punkt 2.6.10) Beschwerde einlegen, falls er durch unsportliches Verhalten eines anderen Teilnehmers  auf der Piste in einen Unfall verwickelt worden ist, oder auf  andere Weise im Rennen/Qualifying behindert worden ist.

2.6.2 Verwarnung

Unter bestimmten Umständen kann von der Rennleitung eine Verwarnung ausgesprochen werden, die eine Bewährungsstrafe für die nächsten drei Rennen zur Folge hat. Sollte ein Fahrer trotz Verwarnung / Bewährungsstrafe durch unsportliches Verhalten während eines Rennens auffallen, so kann er von der Rennleitung als letzter des Rennens gewertet werden. Alle erzielten Punkte in diesem Rennen werden ihm aberkannt.

2.6.3 Bewährung

keine Information vorhanden

2.6.4 Missachtung von Flaggensignalen

Grundsätzlich gilt: Jeder Teilnehmer muss mit den internationalen Motorsport-Flaggenzeichen vertraut sein. Sollte ein Fahrer von den Streckenposten durch eine schwarze oder Schwarz/weiß geteilte Flagge zur Anfahrt an die Box aufgefordert werden,  muss im Anschluss des Rennens die Rennleitung und die Rennkommission über die Art des Vorfalls beraten und ggf. entsprechende Maßnahmen einleiten. In jedem Fall hat der Fahrer den entsprechenden Flaggensignalen Folgezuleisten. Die Missachtung von Flaggensignalen kann eine Disqualifikation nach sich ziehen. Bei Blauer Flagge während eines Final-Laufs, hat der Teilnehmer das ihm folgende Kart sofort und ohne Verzögerung überholen zu lassen. Das Nichteinhalten dieser Regelung kann unter Umständen zur Verwarnung/Disqualifikation führen. Blaue Flaggen während des Qualifyings gelten lediglich als Hinweis/Empfehlung ein schnelleres Kart überholen zu lassen. Eine Pflicht hierzu besteht jedoch nicht. Grundsätzlich ist bei Gelber Flagge/gelben Rundum-Licht auf der Strecke das Überholen verboten. Die Geschwindigkeit ist zu reduzieren. Dies gilt sowohl für das Qualifying als auch für das Rennen. An der Unfallstelle kann vorsichtig im Schritttempo vorbeigezogen werden, wenn der Bahnbetreiber dies zulässt. Alle Fahrer geben an der Unfallstelle dem nachfolgenden Karts eindeutige Handzeichen. An einem zu überrundenden Kart kann vorsichtig vorbeigefahren werden, wenn der zu überrundende dies eindeutig anzeigt und der Bahnbetreiber dies zulässt.

2.5 Antreten der Qualifying-Sessions

Sollte ein Fahrer nach der festgelegter Rennstart-Zeit bzw. nach Start der Qualifying-Session auf der Bahn eintreffen, kann er, ohne sich qualifiziert zu haben, am Rennen teilnehmen. Der Teilnehmer muss jedoch vom letzten Startplatz ins Rennen gehen.

2.6.6 Testen/"warm up" vor dem Rennen

Ein befahren/testen der Karts/Kartbahn am Renntag vor dem Rennen/Qualifying ist grundsätzlich erlaubt. Jeder Fahrer kann nach
eigenem Ermessen Karts und Bahn testen. Verfügbarkeit der Bahn und Karts vorausgesetzt. Die Kosten hierfür trägt logischerweise jeder Teilnehmer selbst.  Siehe auch Punkt 2.6.6.1

2.6.6.1 Testverbot

Wenn über ein Rennen ein Testverbot verhängt wurde gilt: Ein befahren/testen der Karts/Kartbahn am Renntag vor dem Rennen/Qualifying ist auf dieser Strecke verboten. Vor dem Rennen hat ein befahren/testen der Karts/Kartbahn am Renntag die Aberkennung des im Rennen erzielten Platzes und sämtlicher erzielten Punkte zufolge. Außerdem wird die Qualifying-Zeit gestrichen. Strecken über die Testverbot verhängt wurde, werden im Internet unter http://www.kartweb.de/termine.html bekannt gegeben.

2.6.7 Fairness

Jeder Teilnehmer hat sich gegenüber anderen Fahrern ABSOLUT Fair auf der Strecke zu verhalten. Abdrängen, rammen von anderen Karts, leichtsinnige oder gefährliche Fahrweise können von der Rennleitung mit Punktabzug und/oder Disqualifikation bestraft werden.
Das oberste Gebot auf der Strecke lautet: " FAIR GEHT VOR "

2.6.8 Weitere Regelungen

Auf jeder Rennstrecke herrscht absolutes Alkoholverbot. Die Promillegrenze beträgt 0,0  °/oo. Der Alkoholgenuss vor den Rennen am Renntag ist keinem Teilnehmer gestattet. Bei Alkoholeinfluss während des Rennens / Qualifyings wird der Teilnehmer disqualifiziert. Sollte festgestellt werden das der Teilnehmer unter Alkoholeinfluss steht (augenscheinlich), so wird er vom Qualifying und Rennen ausgeschlossen.

2.6.9 Regelverstösse

Im allgemeinen werden Verstöße gegen das KCC-Reglement geahndet. Im besonderen zählen dazu:

2.6.10 Rennkommissare

Für jedes Rennen werden drei Rennkommissare benannt, die zusammen mit der Rennleitung, bei Unfällen oder anderen Regelwidrigkeiten auf der Strecke ggf. entsprechende Maßnahmen beschließen können. Jeweils drei Rennkommissare werden für das A-Finale und das B-Finale bestimmt. Wer als Rennkommissar benannt wird, ergibt sich aus dem Qualifying - Ergebnis. Die drei erstplatzierten des A-Finales bilden die Rennkommission für das B-Finale. Das gleiche gilt für die drei ersten Startpositionen im B-Finale. Sie bilden die Rennkommission für das A-Finale. Ausgenommen ist hierbei die Rennleitung. Wenn sich unter den ersten drei im Qualifying ein Rennleiter befindet, dann wird automatisch der viertplazierte bzw. fünftplazierte Fahrer zum Rennkommissar. Die Aufgabe der Rennkommission ist es, den jeweiligen Rennlauf zu beobachten. Bei Regelverstößen auf der Strecke kann dann die Rennkommission zusammentreten. Sie besteht dann aus 3 Rennkommissaren und 2 Rennleitern und kann dann anhand des Regelwerks entsprechenden Maßnahmen beschließen.

2.6.11 Rennkommissare, weitere Regelungen

Ein benannter Rennkommissar kein sein Amt ohne Angabe von Gründen an einen
andren Fahrer übertragen. Einen benannten Rennkommissar entstehen keine Nachteile
falls er einen einzelnen Vorfall beim Rennen nicht beobachtet hat oder auch das gesamte Rennen nicht beobachtet hat.

2.7 Gewinnen des Kart-Champions-Cups

Der Teilnehmer der am Ende der Saison die höchste Punktzahl erreicht hat gewinnt den Kart-Champions-Cup. Er bekommt den Pokal des Kart-Champion und kann ihn behalten. Sollten zwei oder mehr Fahrer die gleiche Punktzahl erreicht haben, entscheidet die Anzahl der gefahrenen Rennen  im Turnierverlauf. Der Fahrer mit den wenigsten gefahrenen Rennen gewinnt. Das gleiche Schema gilt auch für die Ermittlung der weiteren Platzierungen. Sollten zwei oder mehr Fahrer die gleiche Punktzahl und die  gleiche Anzahl von Rennen absolviert haben, entscheidet die Anzahl der Siege (der Gewinn eines B-, C- Finales oder Hoffnungslaufs wird hierbei nicht berücksichtigt.) Sollte die Anzahl der Siege identisch sein, so entscheidet die Anzahl der ereichten zweiten Plätze u.s.w.  (die Zweit- Drittplatzierungen u.s.w. eines B-, C- Finales oder Hoffnungslaufs werden nicht berücksichtigt.)  Das gleiche Schema gilt auch für die Ermittlung der weiteren Platzierungen. Sollte auch hierbei kein Gewinner festgestellt werden können, entscheidet das bessere Ergebnis in dem ersten Rennen das mindestens einer der zu vergleichenden Fahrer mit bestritten hat. Das gleiche Schema gilt auch für die Ermittlung der weiteren Platzierungen.

2.7.1 Auswertung eines Rennens/Punktevergabe

Die Bepunktung richtet sich nach dem Final-Lauf in dem der Teilnehmer fährt und ist unabhängig von der Anzahl der angetretenen Piloten. Es werden keine Punkte für Pole Positions oder Schnellste Rennrunden, etc. vergeben.

2.7.2 Punktevergabe für das "A-Finale"

Für das A-Finale werden Punkte nach der Platzierung im Rennen wie Folgt vergeben:

alle weiteren Platzierungen des A-Finals erhalten keine Punkte.

(siehe hierzu Punkt 2.7.6 und Punkt 2.7.7 )

2.7.3 Punktevergabe für das "B-Finale"

für das B-Finale werden Punkte nach der Platzierung im Rennen wie Folgt vergeben:

alle weiteren Platzierungen des B-Finales erhalten keine Punkte.

2.7.4 Punktevergabe für das "C-Finale"

Unter bestimmten Umständen kann ein "C-Finale" gefahren werden. In diesem Fall werden für das C-Finale Punkte nach der Platzierung im Rennen wie Folgt vergeben:

alle weiteren Platzierungen des C-Finales erhalten keine Punkte.

2.7.5 Punktevergabe für den Hoffnungslauf

Die Punkte für den Hoffnungslauf werden wie folgt vergeben:

alle weiteren Platzierungen der Hoffnungsläufe erhalten keine Punkte. Jeder Hoffnungslauf wird gleich bepunktet. Es werden keine "Stammfahrerpunkte" gutgeschrieben (Siehe Punkt 2.7.6) Die gewonnenen Punkte aus den Hoffnungsläufen werden dem Fahrer zu den erzielten Punkten aus dem A-, bzw. B-Finale dazuaddiert.

2.7.6 Stammfahrerpunke

Sollte ein Fahrer das Rennen außerhalb der Punkteränge beenden (z.B. 10 Platz im B-Finale), so wird ihm ein sog. Anwesenheitspunkt/Stammfahrerpunkt gutgeschrieben. Disqualifizierte Fahrer und Gastfahrer sind von dieser Regelung ausgeschlossen.

2.7.7 Stammfahrerpunke für Gastfahrer

Für Gastfahrer die bereits 3 Rennen einer Saison bestritten haben gilt ab dem 4. teilgenommenen Rennen die Stammfahrerpunkteregelung - Siehe 2.7.6 D.h. wenn ein Gastfahrer ab dem 4. Rennen das er bestreitet außerhalb der Punkteränge beendet, so wird ihm ein sog. Anwesenheitspunkt gutgeschrieben.

2.7.8 zur Zeit nicht vorgesehen...

2.7.9 Streichergebnis

Am Ende des Turniers werden jedem Teilnehmer das schlechteste erzielte Punkt-Ergebnis von der Gesamtpunktzahl abgezogen. Vorausgesetzt der Teilnehmer hat alle Rennläufe bestritten. Hoffnungsläufe werden hierbei nicht berücksichtigt.

2.7.10 Minor League Race

Z.Zt noch keine Informationen vorhanden

2.8 Gewinnen des Kart-Champions-Silver-Cup

Zusätzlich zum Kart Champions Cup wird ein weiterer Pokal am Ende der Saison vergeben. Der Teilnehmer, der am Ende der Saison, die höchste Punktzahl für den Silver-Cup erreicht hat,  gewinnt den Kart-Champions-Silver-Cup. Punkte für den Silver Cup können ausschließlich aus B- oder C-Final-Läufen erzielt werden Ab dem 8.KCC auch aus Hoffnungsläufen. Sollten zwei oder mehr Fahrer die gleiche Punktzahl erreicht haben, entscheidet die Anzahl der gefahrenen Rennen im Turnierverlauf. Der Fahrer mit den wenigsten gefahrenen Rennen gewinnt. Das gleiche Schema gilt auch für die Ermittlung der weiteren Platzierungen. Sollten zwei oder mehr Fahrer die gleiche Punktzahl und die gleiche Anzahl von Rennen absolviert haben, entscheidet die Anzahl der Siege (der Gewinn eines B-, C- Finales oder Hoffnungslauf wird hierbei nicht berücksichtigt.) Sollte die Anzahl der Siege identisch sein, so entscheidet die Anzahl der ereichten zweiten Plätze u.s.w. (die Zweit- Drittplatzierungen u.s.w. eines B-, C- Finales oder Hoffnungslauf werden nicht berücksichtigt.) Das gleiche Schema gilt auch für die Ermittlung der weiteren Platzierungen. Sollte auch hierbei kein Gewinner festgestellt werden können, entscheidet das bessere Ergebnis in dem ersten Rennen das mindestens einer der zu vergleichenden Fahrer mitbestritten hat.  Das gleiche Schema gilt auch für die Ermittlung der weiteren Platzierungen.

2.8.1 Keine Punkte für den Silver Cup

Punkte für den Kart-Champions-Silver-Cup können nur aus B-Final- oder C-Final-Läufen erzielt werden. Ab dem 8.KCC auch aus Hoffnungsläufen. Sollte am Renntag nur ein Finallauf (nur A-Finale) gefahren werden, können für das Silver-Cup-Ranking keine Punkte erzielt werden.

2.8.2 Sonderregelungen

Das Streichergebnis wird nicht auf die Auswertung des Silver Cups angewendet. Punkteabzug durch "pokalvergessen" (Punkt 1.4) werden nicht von den erzielten Punkten des Silver Cups abgezogen.

2.8.3 Bonuspunkte für den Silver Cup

zur Zeit nicht vorgesehen...

3 Fairness und Verhalten auf der Strecke

3.1 Fair Geht Vor

"Fair Geht Vor" ist DAS oberste Gebot und steht über allen anderen Regeln. Der der gesunde Menschenverstand erklärt diese Regel eigentlich wunderbar, so dass wir dem nicht hinzufügen wollen.

3.2 Fahrweise

Die Fahrweise beim KCC ist, dass man allen anderen Fahrern auf der Strecke beim Überholen oder Überrunden genauso viel Platz lässt wie man es selber gerne hätte. "kampflinie-fahren" bedeutet nicht abdrängen, rammen, anschieben, etc. sondern einfach nur eine andere Linie als die Ideal-Linie zu Fahren. Wenn man einen Konkurrenten überholt ist der Überholvorgang erst dann abgeschlossen, wenn beide Karts nicht mehr nebeneinander fahren - auch nicht versetzt nebeneinander. Solange das Manöver im Gange ist, müssen beide Fahrer dem Gegner mindestens die Breite eines Karts bis zur Bande oder zum Randstreifen zur Verfügung stellen.
Ein Überholvorgang beginnt, sobald ein Kart mindestes einen Teil einer Kartlänge neben dem anderen Kart ist. Ein sog. "Tür-Zumachen" ist dann NICHT mehr möglich !

3.3 Verhalten auf der Strecke

Man ist nicht allein auf der Bahn. Mindestens einmal pro Runden schaut man sich nach hinten um, um zu sehen was hinter einem passiert. Dies gilt besonders wenn man beim Rennen auf den hinteren Plätzen liegen sollte und möglicherweise überrundet wird. Das Fahren mit "Scheuklappen" ist bei uns verboten.  ;-) Aber auch in Führung liegend ist man verpflichtet sich nicht nur nach vorn zu orientieren, sondern ab und zu auch mal nach hinten !

3.3.1 Verhalten unter gelber Flagge.

An einer Gefahrenstelle (Unfall, etc.) wird langsam Vorbeigefahren und NICHT überholt. Mit dem heben des Arms macht man den Hintermann auf die Gefahrenstelle aufmerksam.

3.3.2 Verhalten bei Blauer Flagge

Die blaue Flagge bedeutet, dass man ein schnelleres Kart überholen lässt. Dieser Aufforderung ist sofort nachzukommen und man signalisiert dies dem Hintermann mit entsprechendem Handzeichen, indem man auf die Seite Zeigt wo der Hintermann überholen soll. Am besten durch freimachen der Ideallinie. Oftmals wird von den Streckenposten keine Blaue Flagge gezeigt, trotzdem ist man - wenn man überrundet wird - in der Bringschuld den Hintermann überholen zu lassen.

3.3.3 Verhalten im Qualifying

Es besteht keine Pflicht jemanden im Qualifying vorbeizulassen der schneller ist. Der Hintermann kann - wenn er schneller ist - sich zurückfallen lassen um eine freie Runde zu bekommen. Jedoch ist "kampflinie-fahren" im Qualifying überaus unangebracht und auch unfair. Wenn man den Hintermann vorbeilassen möchte, signalisiert man dies mit entsprechendem Handzeichen, indem man auf die Seite Zeigt wo der Hintermann überholen soll.

3.3.4 Verhalten in der Boxengasse

Grundsätzlich wird in die Boxengasse langsam ein- und ausgefahren. Dies gilt auch und besonders wenn ein Fahrer während einer Qualifying-Session oder eines Rennens das Kart tauschen möchte.

3.4 KCC

keine Information vorhanden

gez.: die Rennleitung